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Achtung Diebstahl

Während der ägyptischen Revolution wurde mein Schwager eines Tages von einer bewaffneten Bande überfallen. Sein Handy und sein Auto wurden gestohlen. Er musste froh sein, nicht getötet worden zu sein. Später benutzten die Banditen sein Auto für weitere Überfälle. Zu ihrem Pech waren aber die Insassen eines anderen Autos, das sie stehlen wollten, bewaffnete Zivilpolizisten. Die machten ihnen den Garaus. So wurde mein Schwager eingeladen, zu beweisen, dass das erbeutete Auto ihm gehöre. Der Wagen war gespritzt und total umgebaut worden. Nichts war wie früher. Da sagte der Bruder meiner Frau: „Unten am Steuerrad hatte ich ein Kreuz eingeritzt.“

Tatsächlich wurde das Kreuz gefunden und er erhielt sein Auto zurück.

Wer stiehlt, will nicht erkannt werden. Aber den Fachmann kann er nicht hinters Licht führen.

Derartige Räuber gibt es auch bei uns. Sie nennen sich Humanisten und geben sich Mühe, alles, was auf den christlichen Ursprung des modernen Europa hinweist, auszulöschen.

Doch auch wenn sie den Bibelunterricht, das Gebet und die Lieder gestrichen haben, so bleibt es doch eine Tatsache, dass es die Volksschule erst seit und nur dank der Reformation gibt.

Auch wenn alle religiösen Hinweise aus den Namen der Spitäler gelöscht wurden, so ändert das nichts daran, dass diese Institution ihre Erfindung der Liebestätigkeit von Mönchen und Nonnen verdankt.
Auch wenn oberflächliche Leute annehmen, die wissenschaftliche Revolution sei ein Resultat der Neuzeit, so kann jeder mit Leichtigkeit feststellen, dass die entscheidenden Weichen viel weiter zurück im zu Unrecht verachteten christlichen Zeitalter gestellt worden waren.
Auch wenn erklärt wird, die UNO habe die Menschenrechte erfunden, so lassen sich ihre biblischen Wurzeln mit Leichtigkeit zurückverfolgen.
Auch wenn man meint, die Demokratie haben nichts mit dem Glauben zu tun, so wundert man sich darüber, dass sie praktisch nur in Ländern funktioniert, deren Kultur vom Christentum geprägt wurde.
Wissen Sie, dass die berühmteste Kindergeschichte der Schweiz, über das Waisenkind Heidi von Johanna Spyri bewusst als christliche Erzählung geschrieben wurde? Wahrscheinlich nicht, denn um den Kommerz willen hat man inzwischen fast überall die christlichen Passagen rausgestrichen.
Wissen Sie, dass die Schweiz nur dank ihrer biblischen Wurzeln überhaupt entstanden ist? Diese faszinierende Geschichte habe ich in meinem Buch „Die Schweiz und ihr Geheimnis“ erzählt. Und wer es sehen will, der kann es sehr leicht nachverfolgen:
Wissen Sie, dass die Idee, alle Menschen seien gleichwertig, in Europa entstanden und weltweit überhaupt nicht akzeptiert ist? Zu meinen, dass wir die Gleichberechtigung dem Humanismus zu verdanken hätten, heisst, das Pferd am Schwanz aufzuzäumen. Tatsächlich haben die Humanisten die Idee der Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung von früheren Philosophen kopiert und diese aus dem Neuen Testament.

Es gibt noch viele solche Beispiele. Normalerweise werden Diebe bestraft. Doch der Humanismus, der übrigens die blutigsten Ereignisse der Menschheitsgeschichte verursachte, steht nach wie vor auf dem Podest und wird immer wieder von Neuem gekrönt. Und das ausgerechnet von denjenigen Menschen, welche sich früheren Generationen hoch überlegen vorkommen. Ihr ganzer Erfolg gründet aber auf Entwicklungen, die es ohne die Bibel nie gegeben hätte.

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