B2Wie die wissenschaftliche Revolution gelang

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pexels / Paul Seling

Der Glaube an Jesus nahm die Angst vor Dämonen und bekämpfte den blinden Respekt vor dem Althergebrachten. Christliche Klöster schafften Stabilität. So konnte sich die empirisch forschende Wissenschaft entwickeln.

Das Mittelalter war nicht dunkel, weil es christlich war, sondern, weil vermeintlich christliche Formen von Machtstrukturen beherrscht wurden, die nichts mit Jesus zu tun hatten. Zudem galten die Aussagen der alten griechischen Philosophen nach wie vor als unumstössliche Wissenschaft. Doch es war kein Zufall, dass ausgerechnet Mönche diese überlieferten Thesen erstmals hinterfragten.

Während konservatives Denken weltweit bestehen blieb, gelang in Europa der phänomenale wissenschaftliche Durchbruch. Die ersten Forscher waren Christen und das Christentum schuf die Bedingungen zur Forschung:

  • Die neuerungsfeindliche Ehrenkultur war bereits ziemlich durchbrochen
  • Die meisten Völker sahen die Natur als Aufenthaltsort der Götter und Dämonen. Ihre Angst vor der Rache der Dämonen und Ahnen hielt sie davon ab, die Natur zu erforschen. Doch Christen gingen vom Sieg des Messias über alle Finsternismächte aus.
  • Nicht zufällig entwickelten sich die ersten Universitäten aus Klöstern. Hier wurde das alte Wissen nachhaltig gesammelt, bewahrt, hinterfragt, weiter entwickelt und gelehrt.

Natürlich gab es hier und da Reibereien mit konservativen Kirchenführern. Doch das ändert nichts daran, dass der grundlegende Impuls für die wissenschaftliche Entwicklung aus dem Christentum kam. Eisenbahnen, Autos, ja sogar Flugzeuge gäbe es ohne die Christen nicht, welche die nötige Motivation aus der Bibel schöpften!

Was ist mit den alten Hochkulturen?

Die meisten Völker konnten schon alleine deswegen keine Naturwissenschaft entwickeln, weil sie die Natur als Chaos und als Wohnort furchterregender Dämonen sahen, und weil sie es für Sünde hielten, ihren Vorfahren zu widersprechen. Das Ehrendenken verunmöglicht empirisches Forschen.

Dennoch gab es einige Hochkulturen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen. Aber sie gingen alle wieder unter.

Nur eine schaffte den Durchbruch, weil sie alle Bedingungen erfüllte.

7 BEDINGUNGEN ZUM WISSENSCHAFTLICHEN DURCHBRUCH

  1. Angst vor Dämonen und ihrer Rache überwinden
  2. Blinder Respekt gegenüber Vorfahren und Status quo ablegen
  3. Es benötigt den Glauben, dass die Natur logisch funktioniert
  4. Empirisches Forschen entwickeln
  5. Das Wissen muss gesammelt werden
  6. Die Erkenntnisse müssen langfristig geschützt und gewahrt werden
  7. Laufend neue objektive Forschungen über Generationen sind nötig