B1Moderne Bildung verdanken wir der Bibel

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unsplash / k8

Im Altertum konnten nur ganz wenige Privilegierte und besser Gestellte lesen und schreiben. Nur dank der Reformation sind wir keine Analphabeten. Damals wurde die allgemeine Schulbildung eingeführt und entwickelt.

In 5. Mose 6 (jüdische Thora) werden Väter ermahnt, dafür zu sorgen, dass die nächste Generation die Gebote ihres Gottes nicht nur kennt, sondern auch selber lesen kann. Die Überzeugung, dass jede Familie selber ihren Kindern die Inhalte der heiligen alten Bücher beizubringen habe, hat bei den Juden schon früh zu einer einzigartigen Lernkultur geführt.

In allen anderen Völkern des Altertums konnten höchstens ein paar Prozent lesen und schreiben. Leider wurde es auch bei der oberflächlichen Christianisierung Europas vor dem Mittelalter verpasst, dem Volk das Lesen der Bibel beizubringen. Genau dies holte die Reformation nach. Als Novum in der Weltgeschichte forderten die Reformatoren vom Staat allgemeine Schulpflicht. Es ist also letztlich der Bibel zu verdanken, dass Männer wie Frauen heute nicht mehr Analphabeten sind und die Ausbildung aller gefördert wird!

Die ersten bleibenden Bibliotheken und Universitäten entstanden in Klöstern. Das Schulwesen wurde von Europa aus in alle Welt gebracht.