Koran widerspricht zentralem islamischem Glaubensbekenntnis

Theoretisch gilt der Koran als das Herz des Islam. Doch die meisten Muslime verstehen ihn nicht, oder sind gar nicht interessiert daran, was er wirklich aussagt. Wer ihn genau studiert, erlebt eine Überraschung: Keine der sechs vermeintlichen Säulen des Islam steht so im Koran, wie sie heute praktiziert werden. Nicht einmal das Glaubensbekenntnis, dass es keinen Gott ausser Allah gebe, und Mohammed sein Prophet sei. Natürlich findet sich der erste Teil, nicht aber der zweite. Dass man an Mohammed glauben müsse, um Muslim zu werden, ist offensichlich eine spätere Erfindung.

Tatsächlich ist der Koran gar nicht an Mohammed interessiert. Nur vier mal kommt sein Name überhaupt vor. Man weiss aus dem Koran nicht, wer seine Eltern, Frauen oder Kinder waren, noch wann oder wo er lebte, denn auch die Stadt Mekka wird nicht genannt. Das alles lesen die Muslime in den Koran hinein, weil es in anderen islamischen Büchern behauptet wird, die erst Jahrhunderte später entstanden. Auch, dass er der Letzte der Propheten sei, steht nicht im Koran. Speziell macht ihn höchstens der Titel „Ring der Propheten“. Doch ehrlich gesagt: Wertvoller als ein Ring ist immer noch derjenige, der ihn trägt. Der Titel „Ring der Propheten“ macht Mohammed also nicht zu einem überlegenen Propheten. Die meisten Koranverse, welche auf Mohammed bezogen werden, sind sehr unklar und könnten gerade so gut einen anderen Propheten meinen.

Vielmehr als an Mohammed ist der Koran an den biblischen Propheten interessiert. So wird Abraham 69 und Moses sogar über 130 mal genannt. Während Mohammed nur mit einem Engel Kontakt hatte, soll Moses direkt mit Gott gesprochen haben („Kalim Allah“) und Jesus wird sogar das Wort Gottes selber genannt. Während Mohammed mehrmals erklären muss, warum er keine Wunder tun könne, sprudeln die Wunder in den Prophetengeschichten nur so dahin.

Es ist Jesus, nicht Mohammed, der von einer Jungfrau geboren wird, bei der Geburt bereits reden und die Menschen versöhnen kann, Tote auferweckt, Kranke heilt und Lepra reinigt. Nicht Mohammed, sondern der Messias erschafft einen lebendigen Vogel, weiss die geheimen Sünden der Menschen, gibt seinen Jüngern Paradiesspeisen zu essen und ist seit 2000 Jahren lebendig im Himmel, während alle anderen in den Gräbern darauf warten, seine Stimme zu hören.

Wow, das alles steht im Koran. Ja. Und das ist der ursprüngliche Islam. Was heute praktiziert wird, ist nur eine Fälschung. Das wahre Glaubensbekenntnis, das mit dem Koran übereinstimmen würde, müsste lauten: „Es gibt nur einen Gott, und der Messias ist Sein fleischgewordenes Wort“.

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